Bioanaloge Informationsverarbeitung

Das Fachgebiet Bioanaloge Informationsverarbeitung wurde vom Münchner Bernstein Zentrum für "Computational Neuroscience" initiiert und mit Förderung des Bundesforschungsministeriums an der Technischen Universität München eingerichtet. Aktuelle Informationen aus unserem Fachgebiet finden Sie hier.

Thematisch beschäftigt sich das Fachgebiet mit der neuronalen Informationsverarbeitung, insbesondere im Hörsystem. Wir entwickeln Rechenmodelle des Innenohres, das Schall in Aktionspotentiale des Hörnerven kodiert, sowie Modelle der neuronalen Informationsverarbeitung im Hirnstamm. Dabei sind wir immer bestrebt, diese theoretischen Ansätze mit experimentellen Messungen an einzelnen Zellen sowie an Patienten mit Innenohrimplantaten zu verknüpfen.

Experimentell

  • Psycho"akustische" Untersuchungen an Patienten mit Innenohrimplantaten
  • Referenzmessungen mit Normalhörenden Probanden

Technologieentwicklung

  • Objektive Messungen für Innenohrimplantate: eCAP, eBERA, Stromausbreitung im Innenohr, Elektrophysiologie
  • Binaurale Synthese
  • Mikrosystemtechnologie und Mikromechanik

Modellierung

  • Neuronale Informationsverarbeitung im Hirnstamm
  • Richtungshören
  • Elektrische und optische Stimulation von Neuronen
  • Kodierungsstrategien für Innenohrimplantate
  • Automatische Spracherkennung